Geschichte

Die Idee des Jovialismus entstand, als sich Jörg Drescher 1993 mit dem Grundgesetz auseinander setzte. Dabei stieß er auf den Amtseid des Bundespräsidenten (Art. 56 GG), sowie des Bundeskanzlers und der Bundesminister (Art. 64(2) GG):

"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

Nach einigen Recherchen über den Eid wurde klar, dass Deutschland eine lange Tradition damit verbindet, die bis in die Zeit von Friedrich dem Großen (*1712 †1786) zurückgeht. Zudem zeigte sich, dass der Eid keine rechtliche Verpflichtung darstellt, sondern rein philosophisch zu verstehen ist. Im Prinzip fordert der Eid damit eine Philosophie des Eidesleisters.

In den 1990er Jahren fing Jörg Drescher an, das Wort iovialis in einem neuen Sinn zu prägen und zu benutzen. Im Internet tritt er seit einigen Jahren mit dem Nicknamen Iovialis auf. Er gründete 1994 einen Verein mit dem Namen Initiative pro Mensch - Projekt Jovialismus.

Von Mai 2006 an lernten sich Jörg Drescher und Matthias Dilthey im Forum Unternimm die Zukunft von Götz Werner kennen. Im Sommer 2006 beschlossen die zwei, eine gemeinsame überparteiliche politische Philosophie zu entwickeln und entschieden sich für den Namen Jovialismus.

Matthias Dilthey entwickelt seit einigen Jahren ein Wirtschaftssystem, das die Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens ermöglicht. Unabhängig von Götz Werner entwarf er sein ausgabenfinanziertes Grundeinkommen.

Der wirtschaftliche Teil kann dabei Matthias Dilthey zugerechnet werden und der philosophische Teil Jörg Drescher, wobei die Grenzen fließend sind.