Grundthesen

Menschenbild im Jovialismus:
Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben und die damit verbunden Rechte, wie Freiheit, Unversehrtheit der Person und Sicherheit, wie sie allgemein als Naturrecht definiert sind, um seine individuelle Fähigkeiten und Eigenschaften zu entfalten.

Wahrheit im Jovialismus:
Jeder Mensch hat von seinem Standpunkt aus Recht, da ihn sein Wissen, seine Erfahrung und seine Erkenntnis zu dieser Überzeugung brachten.

Der Sinn des Lebens im Jovialismus:
Da kein objektiver Sinn im Leben festzustellen ist, der von allen Individuen als wahr anerkannt werden kann, soll das Streben nach Glück und Glückseligkeit (vgl. Eudämonismus) über die Entwicklung und Entfaltung der individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften ein “sinnerfülltes Leben” ermöglichen und mit dem Fortbestand der Menschheit vereinbar sein.

Die Aufgabe des Staats im Jovialismus:
Das Ziel und die Aufgabe des Staats bestehen darin, Bedingungen zu schaffen, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen und dabei jedem die Chancengleichheit bieten, sich frei zu entfalten und zu verwirklichen, solange er dabei niemanden im gleichen Recht einschränkt.

Wirtschaftsordnung im Jovialismus:
Das Ziel und die Aufgabe sind einerseits, eine Wirtschaftspolitik zu betreiben, die es Unternehmen ermöglicht, Menschen ausreichend zu versorgen, und anderseits eine Steuer- und Sozialpolitik, die Menschen ausreichende Mittel bereitstellt, damit die von der Wirtschaft produzierten Güter auch konsumiert und genutzt werden können.

Idee des Jovialismus, wie diese Ziele erreicht werden können:
Man benötigt einen strategischen Ansatz, um die Zustimmung aller zu erreichen – eine Vision, ein Szenario, eine Idee. Es soll ein Projekt entstehen, das für alle wünschenswert ist.